2019 March 19th Tuesday

§2 Durchführung der Zertifizierung

2015-08-21 Quelle:www.ccc-certificate.org.cn
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7) Die Grundnormen der CCC-Zertifizierung sind durch die AQSIQ und CNCA zu erstellen und veröffentlichen. Die Durchführungsbestimmungen der CCC-Zertifizierung (im Folgenden “Durchführungsbestimmungen”für das CCC-Zertifikat genannt) sind durch die CNCA zu erstellen und veröffentlichen.

8) Die CCC-Zertifizierung ist durch einen sinnvoll ausgewählten Modus oder durch eine Kombination der folgenden Vorgehensweisen durchzusetzen:
• Technische Begutachtung
• Typ-Test
• Stichprobentest oder -überprüfung vor Ort
• Stichprobentest oder -überprüfung auf dem Markt
• Überprüfung der Qualitätssicherungsfähigkeit des Unternehmens sowie der Produktkonformität
• Überwachung nach dem Erhalt der Zertifikate
Die Auswahl des Zertifizierungsmodus hat in Hinblick auf Produkteigenschaft, mögliche schädliche Einwirkungen auf die öffentliche Sicherheit, menschliche Gesundheit und Umwelt, sowie Nutzungsdauer und Risiken der eingeführten Produkte etc. zu erfolgen und ist so sinnvoll und günstig wie möglich festzulegen.

9) Die Durchführungsbestimmungen sollen Folgendes beinhalten:
• Geltungsbereich
• Normengrundlagen wie GB-Standards, Branchenstandards und obligatorische Anforderungen aus den technischen Vorschriften
• Zertifizierungsmodus
• Unitklassifizierung
• Anforderung an Stichprobenmuster wie Testmuster
• Festlegung der Kernkomponenten und –materialien
• Anforderungen aus den Teststandards
• Anforderungen an die Werksinspektion
• Anforderungen an die Überwachung nach dem Erhalt der Zertifikate
• Gültigkeitsdauer der Zertifikate
• Anforderungen an die CCC-Kennzeichnung
• Andere Anforderungen

10) Der Hersteller oder Vertreiber der Produkte, die in den Katalog der CCC-pflichtigen Produkte aufgenommen worden sind, hat die von der CNCA benannten Zertifizierungsbehörden zu beauftragen, die von ihm hergestellten, vertrieben oder eingeführten Produkte zu zertifizieren.
Wird der Hersteller von einem anderen Unternehmen zur Produktion der CCC-pflichtigen Produkte beauftragt, kann sowohl der Hersteller als auch der Auftraggeber die CCC-Zertifizierung beantragen.

11) Der Zertifizierungsauftraggeber soll nach der Entgegennahme der Antragsunterlagen seitens der Zertifizierungsbehörde ihr oder dem benannten Labor entsprechende Dokumente und technischen Unterlagen zukommen lassen.
Ist der Antragsteller ein Händler oder Importeur, hat er den Vertrag zwischen dem Händler und dem Hersteller sowie den zwischen dem Importeur und dem Hersteller einzureichen.
Wird der Hersteller zur Produktion der CCC-pflichtigen Produkte beauftragt, hat der Zertifizierungsauftraggeber den Vertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Beauftragten einzureichen.

12) Die Zertifizierungsbehörde hat nach positiver Überprüfung der Antragsunterlagen eine Planung zwecks Typ-Tests und Werksinspektion auszuarbeiten

13) Die Konformität der Prüfmuster mit den tatsächlich gefertigten Produkten ist durch den Auftraggeber zu gewährleisten. Es dürfen keinerlei geliehene, gemietete oder gekaufte Prüfmuster akzeptiert werden. Die durch den Auftraggeber eingereichten Prüfmuster sind durch die Zertifizierungsbehörde oder das Labor auf Echtheit zu prüfen.
Der Typ-Test ist durch ein von der CNCA akkreditiertes Labor (im Folgenden “Labor”genannt) an den Prüfmustern durchzuführen, welche entweder durch den Zertifizierungsauftraggeber zum Labor transportiert, oder aus der Produktion entnommen bzw. versiegelt werden müssen.

14) Für den gesamten Prüfablauf ist zwecks Rückverfolgung des Prüfablaufs sowie der Prüfergebnisse ein vollständiges Protokoll zu erstellen, welches aufbewahrt und archiviert werden muss, um ein echtes, genaues Prüfergebnis erzielen zu können. Das Labor hat hierbei Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Die Richtigkeit des Inhaltes des Berichtes sowie der Testergebnisse ist durch das Labor und dessen beteiligte Mitarbeiter zu gewährleisten. Besteht der Zweifel an der Echtheit der Testmuster hat das Labor unverzüglich die Zertifizierungsbehörde zu verständigen, um die entsprechenden Maßnahmen zu treffen.

15) Besteht der Bedarf an einer Werksinspektion, verpflichtet sich die Zertifizierungsbehörde ist, nur den staatlich geprüften und registrierten Auditoren einen Inspektionsauftrag zu erteilen, die Qualitätssicherungsfähigkeit des Werks sowie die Konformität der produzierten Produkte mit den für den Typ-Test angemeldeten Produkten gemäß den Durchführungsbestimmungen zu überprüfen.
Für die Ergebnisse der Werksinspektion haften die Zertifizierungsbehörde und deren Inspekteuren.

16) Im Falle eines bestandenen Typ-Tests und einer positiven Bewertung der Werksinspektion erfolgt die Ausstellung eines Zertifikats in der Regel innerhalb von 90 Tagen nach der Entgegennahme der Antragsstellung durch die Zertifizierungsbehörde.
Bei negativer Zertifizierungsentscheidung wird dem Antragsteller schriftlich eine Begründung mitgeteilt.
Die Zertifizierungsbehörde und deren zuständigen Mitarbeiter haften für das Zertifizierungsergebnis.

17) Eine verfolgende Überwachung des Werks wie dessen zertifizierte Produkte ist basierend auf dem einstufenden Management der Werke durch die Zertifizierungsbehörde durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Qualitätssicherungsfähigkeit des Werks und dessen zertifizierte Produkte kontinuierlich die Anforderungen der CCC China Zertifizierung sowie des Standards erfüllen und dass die zertifizierten Produkte mit den zum Typ-Test eingereichten Prüfmustern konform sind.

18) Die Zertifizierungsbehörde hat den Gesamtablauf der Überwachung adäquat zu protokollieren und die Protokolle aufzubewahren bzw. zu archivieren, um die Rückverfolgbarkeit des Zertifizierungsablaufs und der Ergebnisse zu gewährleisten.
Bei negativer Beurteilung ist das Zertifikat durch die Zertifizierungsbehörde entsprechend der aktuellen Lage aufzuheben oder zurückzunehmen. Die getroffenen Maßnahmen sind anschließend bekanntzugeben.

19) Ein einstufendes Management der Unternehmen ist durch die Zertifizierungsbehörde aufgrund der Sicherheitsklassen der Produkte und Stabilität der Produktqualität sowie positiver und negativer wie positiver Einträge einzuführen. Hierbei soll die Frequenz der Überwachung ebenso durch die Zertifizierungsbehörde festgelegt werden.

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